Ein gewisser Jesus aus Galiläa und der Antichrist!

 
Die Bibel wurde in einem Zeitraum von insgesamt etwa 1600 Jahren geschrieben. Das alte Testament wurde in Hebräisch bzw. in Aramäisch geschrieben, während das neue Testament in Griechisch verfasst wurde. Die Schreiber der Bibel hatten zunächst einmal sehr verschiedene Berufe und kamen aus allen möglichen sozialen Gesellschaftsschichten.

Würde heute ein Buch geschrieben werden von einer solchen Anzahl von Autoren, wäre vermutlich ein einziges Chaos das Ergebnis. Die Bibel jedoch harmoniert in der Gesamtheit seiner 66 Bücher.

Die ersten Schriften der Bibel entstanden vor etwa 3500 Jahren und der Geschichtsbereich der Bibel geht bis auf den Ursprung der Menschheit zurück und gibt Aufschluss darüber, wie unser Leben auf der Erde begann.

Nun ist die Bibel zwar kein wissenschaftliches Lehrbuch, dennoch stimmt sie mit der exakten Wissenschaft überein, wenn es um wissenschaftliche Angaben geht.

Während noch im Mittelalter der Glaube vorherrschte, die Erde sei eine Scheibe und die womöglich auch noch auf dem Rücken einer riesigen Schildkröte und erst der Gelehrte Sir Isaak Newton im Jahr 1687 u. Z. feststellte, das die Erde in Relation zu anderen Himmelskörpern durch die gegenseitige Anziehung, das heißt durch die Gravitation im Raum gehalten wird, so erklärt dies bereits die Bibel in Schriften, die etwa 1400-1500 v.u.Z. verfasst wurden mit einfachen Worten, jedoch absolut präzise:

Und Gott hängte die Erde auf an nichts.

An einer anderen Stelle in der Bibel ist von den Flüssen die Rede, in denen das Wasser zum Meer fließt, jedoch steht dort beschrieben, das Meer ward nicht voll und das Wasser kehrt an seine Quellen zurück.

Ist nun etwa dem Schreiber dieser Zeilen zu dieser Zeit bereits bekannt gewesen, das sich das Wasser in einem ständigem Kreislauf befindet, wie wir es heutzutage selbstverständlich bereits in der Schule lernen? War ein Wissensstand über den ökologischen Kreislauf des Wassers zu dieser Zeit denn realistisch? Oder sollte vielleicht doch die Bibel, durch Gott inspiriert, geschrieben worden sein?

In der Bibel finden wir ebenso reichlich Vorraussagungen, die überaus präzise sind.

Das das Volk Israel in alle Welt verstreut wird, aber letztendlich wieder in seine Heimat zurückkehrt scheint heute so selbstverständlich zu sein, das ich den Eindruck habe, das es von vielen bereits nicht mehr wahrgenommen wird. Dennoch wurde dieses in der Bibel lange Zeit zuvor vorrausgesagt.

Jesus Christus selbst sagt auch die Zerstörung Jerusalems voraus. Und zwar etwa 30-35 Jahre, bevor Jerusalem tatsächlich zerstört wurde.

Vorraussagungen wie diese ziehen sich wie ein roter Faden durch die Bibel.

Es geht nun wieder mal auf Weihnachten zu. Und auch die Geburt

Jesu Christi ist uns in der Bibel bereits viele Jahre zuvor vorrausgesagt worden.

So schrieb der Prophet Micha bereits vor 2700 Jahren, das der Messias in einem Ort namens Bethlehem zur Welt kommen würde. Also schon etwa 700 Jahre zuvor schriftlich festgehalten. Und selbst die Zeit wurde vorrausgesagt und ist soweit heute feststellbar, ziemlich genau angegeben, soweit es sich heute rekonstruieren lässt. Durch die Umstellung auf eine neue Kalenderrechnung wird heute Jesus Geburt auf das Jahr 4-6 u.Z. als wahrscheinlich datiert, während die Erscheinung des Messias mit der Zeit 29 u.Z. vorrausgesagt wurde. Die Differenz von 23 Jahren ergibt sich wohl daraus, das Jesus wohl erst als Erwachsener als Messias in Erscheinung trat. Zumindest ist mir nicht bekannt, das er vielleicht schon als zwölfjähriger tote Eidechsen wieder zum Leben erweckt haben könnte.

Als nächstes finden wir in der Bibel hinweise auf Ägypten. Die damalige Welt kannte ja noch keine Handelswege nach China und Amerika war ja auch noch nicht entdeckt. Die antike Welt war die Welt rund um das Mittelmeer. Und gerade in dieser Welt spielt gerade Ägypten eine gewichtige Rolle.

Waren sie doch so etwas wie eine Weltmacht. Und dennoch wurde diesem Land in der Bibel der Untergang vorhergesagt. Ein Untergang zwar, jedoch sollte Ägypten nicht völlig verschwinden, sondern als unwichtiges Land weiterbestehen.

Nun, die Geschichte lehrt uns, das diese Vorhersage aus der Bibel auch so eingetroffen sind. Das ägyptische Reich der Pharaonen ging unter, aber eben so, wie in der Bibel vorhergesagt. Ägypten besteht im Gegensatz zu anderen damaligen Ländern noch heute. Wenn auch nur noch als ein eher unbedeutendes Land. Eine wichtige Rolle nimmt Ägypten wohl nur noch im Reisekatalog von LTU ein.

Und nachdem Ägypten nun von den Sumerern abgelöst wurde und diese wiederum verschwanden, das Assyrische Reich entstand und dies wiederum die Regie an das Babylonische Reich abgeben musste - das war wohl so vor etwa 2600 Jahren-, wurde auch die Stadt Babylon zur kulturellen Hauptstadt der antiken Welt. Doch auch hier beschrieb bereits lange zuvor der Prophet Jesaja den Untergang Babylons in seinen Schriften. Und nicht nur das. Er sagte vorher, das am Ort, wo Babylon untergeht, niemals wieder eine Stadt entstehen wird und sich auch in Zukunft nie wieder jemand dort niederlassen wird. Bis heute ist an diesem Ort keine Stadt wieder aufgebaut worden und selbst die Hirten und Nomaden in der Region ziehen bis in unsere Zeit noch an diesem Ort vorbei und schlagen niemals dort ihr Lager auf. Sie meiden diese Gegend, gerade so, als würden sie sich vor diesem Ort fürchten.

Ein weiteres Beispiel ist die in der Bibel erwähnte Stadt Tyrus. Nette kleine Handelsstadt am Mittelmeer gelegen nördlich des heutigen Israels. Und auch diese Stadt blieb nicht verschont. In der Bibel wurde der Stadt allerdings nicht nur einfach der Untergang vorhergesagt, sondern die Zukunft der Stadt wurde noch wesentlich deutlicher beschrieben. So sollte die Stadt nicht nur zerstört werden, sondern wieder aufgebaut werden, um danach abermals zerstört und dem Erdboden gleichgemacht werden und nichts sollte von dieser Stadt übrigbleiben als ein nackter Fels im Meer.

Irgendwie erschien diese Voraussage schon lächerlich, denn die Stadt Tyrus lag als Hafenstadt zwar am Meer, aber das auf diese Weise nur ein nackter Fels im Meer übrigbleiben sollte...

Aber es sollte so kommen. Auch in der Antike gab es bereits den verkaufsoffenen Sonntag, wenngleich bei diesen Gelegenheiten auch die Kunden ihre gesamte Streitmacht mitzubringen pflegten und Tyrus dagegen eine Stadtmauer aufbot, um dem Ansturm standzuhalten. Es kam, wie es kommen musste. Tyrus wurde von Nebukadnezar dreizehn Jahre lang belagert und letztendlich erobert.

Dennoch sollte es noch weitere 240 Jahre dauern, bis sich die Vorraussagungen der Bibel erfüllten.

Man begann also die Stadt zunächst wieder aufzubauen, nur inzwischen war man schlauer und baute die Stadt an anderer Stelle wieder auf, nämlich auf einer Insel vor der Küste, von der man sich versprach, das die Stadt so leichter zu verteidigen war.

Ging ja wohl auch ne Weile gut, bis dann Alexander der Große sein Mesopotamisches Reich in erster Linie durch Eroberungen aufbaute und bei der Gelegenheit hat er dann gleich den Nebukadnezar abgelöst und sich sein Babylonisches Reich mit "eingemeindet" und eben diesem Alexander kam die Stadt Tyrus gerade gelegen, wo sie doch eh auf dem weg von Griechenland nach Ägypten lag. Doch wie herankommen an eine Stadt, die kilometerweit vor der Küste lag?

Und so ließ er durch sein Heer einen Damm durch das Meer bis zu dieser Insel bauen, damit er anschließend mit seiner gesamtem Streitmacht trockenen Fußes zur Insel gelangen konnte und das war es dann. Die Stadt wurde abermals zerstört, wurde dem Erdboden gleichgemacht und alles ins Meer geworfen. Von der Stadt Tyrus blieb nichts weiter übrig, wie in der Bibel vorab angekündigt, nichts als ein nackter Fels im Meer.

Wie ihr anhand der Beispiele merkt, so scheint doch an der Bibel schon mal erheblich mehr dran zu sein. An den von mir aufgeführten Beispielen sehen wir, das die Region im nahen Osten auch damals schon sehr unruhig war, denn Eroberungsfeldzüge waren damals anscheinend eine überaus beliebte Freizeitbeschäftigung der jeweiligen Herrscher.

Wenn ich nun noch geschichtliche Fachbücher hinzuziehe, ergeben sich für uns noch zusätzliche und auch recht wichtige Details in der Bibel, die nicht zu verachten sind.

Es ist noch gar nicht solange her (ca. 2000 Jahre) , da pflegte das Römische Reich seine Sorgenkinder (Aufrührer und Abweichler) nicht mit Scheiterhaufen, Gefängnis, KZ, elektrischem Stuhl, Giftspritze oder psychiatrischer Zwangsbehandlung zu bestrafen, sondern mit der sogenannten Kreuzigung. Diese hatte einen doppelten Zweck: Zum einen sollte den so Hingerichteten die vorstellbar maximale Menge Schmerz über einen möglichst langen Zeitraum zugefügt werden, denn das Recht des Stärkeren war das Recht zu strafen, zum anderen sollten Zuschauer (sie waren durchaus erwünscht) abgeschreckt werden, sich gegen das Römische Reich zu erheben (Die GeStaPo verfolgte die gleiche Strategie). Den „braven Untertanen" wurden solche Veranstaltungen hingegen als kulinarische Leckerbissen mit hohem Unterhaltungswert verkauft. Die Abschreckungstaktik war erfolgreich. Mit Hilfe dieser Bestrafungsmethode gelang es dem Römischen Reich in kürzester Zeit, die damalige Weltherrschaft zu erreichen.

Das Kind des Römischen Reichs, die Katholische Kirche, schämte sich dieser Tatsache und Methode sehr, denn schließlich waren nach alttestamentarischem Gesetz (Talmud) nur Enthauptung, Verbrennung, Steinigung und Erdrosselung erlaubt und versuchte deshalb Hinweise auf den häufigen Gebrauch und Sinn dieser Hinrichtungsmethode möglichst aus den Geschichtsbüchern zu tilgen.

Es ist auffallend, dass die modernen Demokratien sich bis auf das neue „Römische Reich“ (USA) von der Todesstrafe als absolut inhuman im Rahmen der Hinwendung zu sozialeren Formen des Strafvollzuges verabschiedet haben. Jedoch nichts verschwindet so einfach. Es wechselt oft nur die Gestalt, wie die Inquisition, die zur Psychiatrie wurde.

Die Psychose, mit den in sie eingebundenen Eingriffsmöglichkeiten in die Rechte und Freiheiten (schließt alles mit ein, was durch das STGB und das BGB nicht abgedeckt ist), wie auch in die Gesundheit und Unversehrtheit des Individuums, hat unerkannt die Funktion der Todesstrafe mit übernommen.

Durch einen gewissen Jesus aus Galiläa ist die Hinrichtungsmethode Kreuzigung jedoch der gesamten heutigen Welt sehr bekannt.

Wenn wir uns nun fragen: „Wer war eigentlich dieser Jesus von Nazareth?“ stoßen wir auf eine lange, uralte Geschichte. Diese Geschichte verknüpft die fernste Vergangenheit mit der fernsten Zukunft, so etwa, wie die John-Lennon-Fanfare der deutschen RAMA- Reklame im Werbefernsehen der 70er Jahre auf den „Guten Morgen“ unserer göttlichen Zukunft mit Hilfe des Sohn Gottes. Interessant, dass die heutige Form der Darstellung der Kreuzigung und die gläubige Verehrung der Auferstehung das eigentliche Geschehen möglicherweise verschleiern. Die Kreuzigung war systematisch, bürokratisch und intelligent-bösartig bezogen auf das Ziel, Schmerz zu bereiten. Sie bestand in der Regel aus mehreren Stufen und wurde an verschiedenen Formen von Kreuzen durchgeführt - über Hunderte von Jahren. Alle Kreuzarten dienten diesem Zweck. Gabelkreuze, Andreaskreuze, Pfähle an denen Querbalken hochgezogen wurden, Swastikas (Hakenkreuze) einfache Gestelle, einfache Holzflächen usw.. Swastikas waren im Römischen Reich sehr verbreitet, da sie zusätzlich die Möglichkeit boten, den Gekreuzigten die „Heil Cäsar"- Handhaltung beizubringen, und zwar mit Hilfe von Nägeln.

Versuchen wir einen Abriss vom Verfahren zu erhalten, das ganze zu verstehen, indem wir uns den Sinn der einzelnen Stufen genau anschauen. Die sogenannte Schandhinrichtung diente dazu, Seele, Körper und Geist des so Hingerichteten vollständig zu zerstören und seine letzten Stunden und Tage so unvorstellbar grausam zu gestalten wie nur möglich.

Zur Vorbereitung wurde der Delinquent zunächst fachgerecht zusammengeschlagen. Indem der Delinquent zugleich auch Verhöhnt, Verspottet und Beschimpft wurde, sollte ein möglichst hoher Grad seelischer Erniedrigung erzeugt werden. Wir kennen dies aus den heutigen Fernsehsendungen zur Genüge.

Gehen wir davon aus, das Jesus vor der peinlichen Prozedur ein relativ gutaussehender junger Mann war, mit leuchtenden Augen und einem strahlenden Lächeln, ständig gut gelaunt und großzügig im Bewusstsein seiner Aufgabe und Fähigkeiten, so wird sich dieses Äußere folgendermaßen geändert haben: Vermutlich fehlten ihm ein paar Zähne, denn bei der Prozedur des Verprügelns dachte mit Sicherheit niemand daran, dass der Betroffene seine Zähne jemals wieder gebrauchen würde.

(Zur Erinnerung: die Kreuzigung sollte eine maximale Bestrafung sein, deshalb wurde wohl an keiner Stelle der Prozedur ein Schongang eingebaut.)

Desgleichen wurde auf die Reinheit und die Ebenmäßigkeit der Gesichtszüge keine Rücksicht genommen. Kurzum: dem Betroffenen wurde i.d.R. Die Visage nicht poliert, sondern gründlich eingeschlagen. Und dieser Zustand behebt sich, wie wir alle aus medizinischer Vernunft wissen, nicht in 3 Tagen, gleichgültig, welche Heilverfahren oder Künste eingesetzt werden. Die Evangelien berichten deshalb auch von den nachösterlichen Jesusbegegnungen übereinstimmend, dass die Jünger Ihn zunächst nicht wiedererkannten. Die nächste Phase war die Auspeitschung oder Geißelung. Sie wurde in dem uns bekannten Fall mit der neunschwänzigen Katze durchgeführt, einer Peitsche mit 9 Lederriemen, in die grobe Bleistücke eingeflochten waren. Die Schläge dieser Geißel rissen kleine Haut- und Fleischstücke aus dem Gewebe und fügten somit dem gesamten Hautbereich aufreizenden Schmerz zu, ohne dabei den Delinquenten gefährlich zu verletzen. Der Grund für die Auspeitschung war folgender: Ohne diese Vorbereitung, im Fußballerjargon würde man sagen „Aufwärmphase", wären die meisten Delinquenten am Schmerzschock der Nagelung gestorben. Deshalb mussten sie darauf vorbereitet werden, ihr Adrenalinspiegel möglichst hochgetrieben, um eine lange Leidensfähigkeit zu erzielen. Dies wurde durch die Geißelung in der Regel auch erreicht.

Als nächstes war körperliche Arbeit vonnöten, um die entstandenen Verletzungen von Blutgefäßen wieder zu schließen und das Herz-Kreislaufsystem zu stabilisieren, also das Tragen des gezimmerten Kreuzgegenstandes (Querbalken) an die Hinrichtungsstätte, die in der Regel einiges vor der Stadt lag, damit die guten Bürger und braven Beamten nicht durch die unerträglichen Schreie beim Essen gestört würden.

Bei der eigentlichen Kreuzigung , die nun folgte, wurden die Nägel durch die Knochen oder Gelenke geschlagen. Schwere, teils rostige geschmiedete Vierkantnägel. Muss man Fußballer sein, um zu verstehen, das Knochenschmerz der intensivste ist? Den Kreuzigungsmeistern war bekannt, welche Stellen die höchsten Schmerzen verursachten ohne lebensgefährliche Blutgefässverletzungen zu bewirken. Es wurden oft viele Nägel gesetzt. Zählen wir doch die Anzahl der Gelenke an einer Hand... Je nach ländlichen Gegebenheiten wurden die Kreuzigungen verschieden durchgeführt, immer jedoch wurden die Körper der Delinquenten in merkwürdig verrenkten Haltungen so auf irgendwelche Gestelle gezimmert, das sie keinen Ruhepunkt finden konnten und durch Dehnung und Spannung der seitlich wegbrechenden Wirbelsäule gezwungen waren, sich ständig zu bewegen.

Die Nägel wurden z. B. folgendermaßen gesetzt: zunächst ein Schienbein, dann die Fußwurzel und das Fußgelenk und zuletzt die vorderen Zehen um damit den gesamten Fußrist unter eine maximale Schmerzspannung zu setzen. Das andere Bein konnte dann kreuzweise auf das erste aufgeflochten werden. Der Oberkörper war so zu befestigen, das jeder Atemzug muskuläre Anstrengung erforderte und das Haupt nicht erhoben gehalten werden konnte (Bänderabriss/-Zerrung im Bereich der HWS). In manchen Fällen wurden zusätzlich die Fingernägel gespickt. Die Nägel gingen also teilweise direkt durch das Knochenmark. Dies war jedoch nicht die eigentliche Strafe, sondern der Beginn einer langen Tortur, die der Delinquent sich selber zufügte; denn in seinem Zwang, sich unter dem Einfluss der starken Schmerzen zu bewegen, schabten die Nägel nun an den Gelenken, Knochen und Knochenmark und steigerten somit den Schmerz ins Unerträgliche.

Durch die starke Adrenalinausschüttung erreichte der Delinquent in dieser Phase einen Zustand nahezu unsterblicher Lebenskraft und Wachheit. Der erlösende Tod konnte eigentlich nur noch durch Ersticken, Verdursten oder Verhungern eintreten. Um dem vorzubeugen, wurden die Ärmsten gefüttert, und zwar mit dem, was sich in einem Bottich am Fuße des Kreuzes an Exkrementen, Urin, Schweiß, Kot, Erbrochenem und Blut angesammelt hatte. Das Wiederzufügen dieser Flüssigkeiten (der unsägliche Durst erzwang ein Trinken) mit dem sogenannten Blutschwamm bedeutete neues Leben für die Gefolterten, die so durch ihre eigenen Körperprodukte auf bestialische Weise wieder "gestärkt" wurden. Manche dieser Hinrichtungen dauerten Tage, viele Tage.

Wenn die Zuschauer des Leidens satt waren, kam die letzte Phase. Durch das Zerschlagen der Knochen und Wirbelsäule wurde gewaltsam der Tod herbeigeführt. Der Rest war für die Geier und Schakale. Heute wie damals waren die meisten Zuschauer Genießer solcher Veranstaltungen.

Und das Fernsehen war noch nicht erfunden.

Mit dem „Recht zu strafen" beginnt es. Zuerst eine Ohrfeige, dann eine Tracht, dann...Denken wir in dieser Zeit auch mal darüber nach, was Jesus bereit war für uns zu tun und herzugeben?

Und bevor mir hier nun endgültig alle eingeschlafen sind, komme ich als letztes noch zu dem in der Bibel erwähnten Antichristen.

Das römische Reich entstand als Produkt höchster männlicher Tugend, wie Mut, Stärke, Tapferkeit, Treue usw., bis es durch Größenwahn (Caesar, Augustus) ,seiner Grausamkeit (Kreuzigungstechnologie) und an seiner Machtgier zerfiel.

Alexander der Große hatte dieses mit der Eroberung seines Mesopotamischen Reiches den gleichen Fall aus denselben Gründen bereits vorexerziert.

Der Aufmarsch der SS im letzen Jahrhundert, die Geschichte der Archipel Gulags, die Geschichte der Kirche und deren Inquisition, die Geschichte des römischen Reichs usw. zeigen, wie mächtig die Kräfte hinter dem Geschehen sind, wie intelligent und wohlgeordnet ihr Vorgehen, aber auch wie verdeckt und tückisch und niederträchtig.

Und noch bis in die heutige Zeit hinein darf man in der BILD und anderswo lesen:

Wir wünschen Dir die ewige Hölle!" oder „Mag Gott ihnen vergeben, wir werden es nicht tun!" (Zitat von George W. Bush, der amerikanische „Caesar" anlässlich des Anschlags auf das World-Trade-Center). Das Recht des Stärkeren war das Recht zu strafen... zuerst eine Ohrfeige, dann eine Tracht, dann...

Der Glaube, dass der Anti-Christ eine einzelne Person sei, zeigt zum einem die gefährlichen Auswirkungen der durch die Religion vernebelte Vernunft (2000 Jahre religiöse Verdummung durch Machtmissbrauch der Intuition Kirche hinterlassen ihre Spuren) und verschleiern die offensichtliche Antichristlichkeit unseres gesamten Weltsystems.

Der Legende nach erschien dem römischen Kaiser Konstantin ein Kreuz im Traume. Daraufhin machte er das Kreuz, dieses Symbol des immer stärker werdenden Christentums später zum Machtsymbol des römischen Reiches, wodurch die junge Kirche und das römische Reich praktisch zusammengelegt wurden.Vom römischen Reich zum „Hl. Römischen Reich deutscher Nation“ Ein Vorgang, den wir heute aus dem gehobenen Business zur Genüge kennen, wenn z.B. ein modernes Unternehmen wie Vodafone ein altes Postunternehmen schluckt o.ä.. Moderne Marketingstrategen müssten blass vor Neid werden angesichts der Eleganz eines solchen Manövers.

Wenn zwei sich streiten, profitiert der Dritte. Dieses Motto war auch seit vielen Jahrhunderten der Kern der Politik des Britischen Empire. Es machte die Briten zu den Gewinnern einiger Konflikte und Kriege der Vergangenheit (Ich lernte dies noch im Geschichtsunterricht unter „Britische Hegemonialpolitik des 18. und 19. Jahrhunderts“). Sie bevorzugten es, ihre Gegner gegeneinander Krieg führen zu lassen und von den Ergebnissen zu profitieren. Queen Elizabeth I. (eine echte Landesmutter und geniale Machtpolitikerin) war ihren Kindern bis heute zu Recht ein großes Vorbild.Erfolgreiche Machtpolitik war bis ins 20. Jahrhundert kein Grund, sich zu schämen, sondern führte zu Beinamen wie „der/die Grosse“. Könige, die sich schämten, Kriege zu führen, waren eher die Ausnahme und wurden in der Vergangenheit zumeist nicht für voll genommen oder auf die eine oder andere Art und Weise aus dem Amt befördert. Die Briten haben dies von der katholischen Kirche abgeschaut und sich dann von ihr unabhängig gemacht (anglikanische Kirche). Das Kind des Britischen-Empire ist der Staat USA mit seiner angemaßten Rolle als Weltpolizist in der Verkleidung eines texanischen Rowdys, der sich aus der Hüfte sein Recht nach Lust und Laune erschießt.

Ist es nicht vielmehr so, dass die USA bzw. das Britisch-Empire alle ethischen Werte, die sich die abendländische Menschheit in der Vergangenheit erarbeitet hatte ( Kant, Hegel, Goethe, Schiller, Sokrates, Diogenes, Budda, Jesus v. Nazareth, Moses, usw.) allmählich durch ein Profitstreben ersetzt haben? (Zitat G.W. Bush: „Was der amerikanischen Wirtschaft dient, ist gut, was ihr schadet, ist böse.“) Alle in Gegenwart und Vergangenheit diesem Ziel dienenden politischen Aktionen wurden bisher glorifiziert, geleugnet, verdrängt, unter den Teppich gekehrt, verharmlost oder einfach ignoriert:

Die bis heute andauernden Vergehen an der schwarzafrikanischen Bevölkerung (Versklavung, wirtschaftliche Ausbeutung, Ghettoisierung ) im eigenen Land und in Afrika, die Unterwerfung der chinesischen Kultur (Stichwort: Opiumkrieg), der beinahe vollständige Völkermord an der nordamerikanischen Urbevölkerung (Indianer), die wenigen übriggebliebenen, die heute größtenteils in Reservate zu leben haben, der Einsatz der Atombomben an der japanischen Zivilbevölkerung, der Koreakrieg, der Vietnamkrieg, der Umgang mit der Hippiebewegung, der Umgang mit der Freiheit im eigenen Land ( Bush’s Ermächtigungsgesetze), die Ausbeutung der 3. Welt durch multinationale Konzerne, die Zerstörung des Ökosystems der Erde in knapp 100 Jahren, die Suche nach Massenvernichtungsmittel im Irak als vorwand für billig "eingekauftes" Öl.

Das deutsche Wort „Kreuze“ besteht aus 2 Teilworten: „KZ“ und „Reue“. Während die Welt dabei ist, voller "Reue" die deutschen KZ’s zu Mahnmalen der Judenverfolgung zu stilisieren, schaut die gleiche Welt kommentarlos zu, wie amerikanische Geheimdienste die Erde mit Internierungslagern für Terroristen überziehen.

Eine Parallele zwischen Reichstagsbrand samt Hitler’s Hatz auf politisch Andersdenkende und dem Anschlag auf das World-Trade-Center mit den darauf folgenden Terroristenfeldzügen sieht offensichtlich kaum jemand. Besonders rührselig mit anzusehen, wenn etwa ein amerikanischer Präsident mit Tränen in den Augen verkündet, er folge wieder einmal dem Zwang seines Gewissens. Das Vorgehen des US-Präsidenten ist hier so unauffällig wie ein Ladendieb mit einem Kühlschrank unter dem T-Shirt. Das Imperium Romanum wiederholt sich im Weltreich der katholischen Kirche, wird zum Britischen Empire und transformiert letztendlich zum Imperium Americanum und diese wiederum als Reich der Multi-Konzerne und des Konsums in das Weltreich der Werbung und damit per Definition als Weltreich der Lüge, Profitgier und Erwerbsstreben, in der es immer weniger Reichen immer besser geht, während es immer mehr Armen immer schlechter geht.

Jede Art von echtem Mitgefühl ist einer als apokalyptisch zu bezeichnenden Geldgier gewichen. Multinationale Konzerne erwirtschaften Milliardengewinne, die in der Regel zum Erwerb neuer Macht- und Einflussbereiche genutzt werden.

Die Schäden an der Erde, den Pflanzen , den Tieren, den Menschen werden den jetzt bereits völlig überforderten Volkswirtschaften zugeschanzt, die aufgrund ihrer gigantischen Verschuldung (Abhängigkeit vom internationalen Bankensystem) sich selbst bereits zu reinen Schuldenverwaltern degradiert haben. Verschuldungsraten, die jeder Privatunternehmer als Bankrott bezeichnen würde, werden als normal akzeptiert.

Riesige Landschaftsareale werden systematisch zerstört. Die verantwortlichen Politiker erarbeiten auf Scheinkonferenzen. Willenserklärungen, die, wenn sie eingehalten würden, nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein wären, nur um die Nichteinhaltung dieser Erklärungen auf der Folgekonferenz mit achselzuckendem Bedauern zu registrieren.

Wer oder was ist nun also der Anti-Christ?

Meine Antwort: Wir alle!

Wir alle, die wir Gott, Wärme, Menschlichkeit, Wahrhaftigkeit und Mitgefühl zugunsten materieller Vorteile verraten.

Ein Götze wie Geld, Macht, Karriere ist ein falscher Eindruck oder falscher Glaube, eine Form des Antichrist, der einen Graben bildet zwischen Jesus Christus und dem was wir sehen.

Ich sage, dass die Welt so existiert, wie sie existiert - wie auch eine Schneeflocke - nach Plan. Ich will, was Ihr wollt. An dem Tag, an dem Ihr wirklich dem Hunger ein Ende setzen wollt, wird es keinen Hunger mehr geben. Ihr verfügt über sämtliche Ressourcen, um diese Wahl zu treffen.

Ihr trefft sie nicht.

Ihr behauptet es gäbe gute Gründe dafür, dass täglich 40 000 Menschen in aller Welt verhungern müssen.

Es gibt keine guten Gründe.

Und doch bringt Ihr alle gleichzeitig täglich 50 000 Menschen in die Welt, die ein neues Leben beginnen.

Und das nennt Ihr Liebe.

Das nennt ihr Gottes Plan.

Es ist ein Plan der jeglicher Logik und Vernunft entbehrt, von Mitgefühl ganz zu schweigen.

Ich mache Euch mit deutlichen Worten klar, dass die Welt so ist wie sie ist, weil Ihr es so gewählt habt. Ihr zerstört systematisch Eure eigene Umwelt und deutet dann auf sogenannte Naturkatastrophen als Beweis für Gottes Wille oder die harten Methoden der Natur.

Ihr habt Euch den Streich selbst gespielt. Es sind Eure Methoden, die grausam sind.

Nichts, aber auch nichts ist gütiger als Gott selbst.

Und nichts, aber auch nichts verhält sich gegenüber der Natur brutaler als der Mensch.

Die Welt befindet sich dank der Entscheidungen, die Ihr getroffen oder nicht getroffen habt (keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung) in dem Zustand in dem sie ist.

Doch Ihr leugnet alle Verantwortung.

Wie könnt Ihr Eure Hände zum Gebet zum Himmel heben, damit Er für Euch alles in Ordnung bringe, wenn Ihr nicht einmal in der Lage seid, damit aufzuhören, euch gegenseitig umzubringen.

...und da steht in der Bibel geschrieben, nur wer sich selbst hilft, dem wird auch Gott helfen. Würde dies nicht bedeuten, das wir bemüht sein müssten, uns unser Paradies auch selbst schaffen zu wollen, um es je auch erreichen zu können?

Das Kreuz, an dem Jesus gekreuzigt wurde mag für den einen das Tor zur Erinnerung sein und für den nächsten ein Feigenblatt des Vergessens, der Schuld und der Scham. Dahinter lauert die grausame Erinnerung, was wir Menschen mit unseren Brüdern und Schwestern gemacht haben. Das christliche Kreuz ist ein mahnendes Symbol des allgegenwärtigen und menschlichen Wahnsinns.

Ein Unschuldiger (Jesus Christus) ist für unsere Sünden gestorben und soll uns dadurch erlöst haben (Hat er das denn, angesichts der heutigen Welt?) Geht es noch verheuchelter, verlogener, feiger und scheinheiliger?

Der Kreuzestod ist jedoch besonders hoch einzuschätzen, weil der Sohn Gottes diese qualvolle und erniedrigende Strafe um aller willen als Mensch auf sich genommen hatte.

Es gibt ein Versprechen Gottes, dass Leben ohne Schmerz (und Tod) möglich ist und sein wird, so wir es denn wollen.

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir jedoch,dass jedes Leben eines Tages endet. Und das wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man vor allem den bedürftigen Menschen zeigen, das man sich um sie sorgt und das auch sie uns wichtig sind, denn dies allein entspricht unseren christlichem Gedankengut. Fangen wir schon mal an,denn es liegt an uns,das Gesicht dieser Erde zu verändern. Das Wissen und die Mittel sind vorhanden...

Schauen wir uns doch einmal um und stellen fest, ob wir alle dieses Vorgehen eines gewissen Jesus überhaupt wert sind...

Versuchen wir zunächst mal, eine Veränderung unserer Lebensweise herbeizuführen für die Zukunft aller künftigen Generationen.

Das, was ich hier sage, meine ich Wort für Wort.

Wir alle sind nur Teil einer Welt von sieben Milliarden und wir alle teilen dieselbe Luft, dasselbe Wasser und denselben Boden.

Was für ein wundervoller Ort könnte diese Erde sein, wenn z. B. all das Geld, das in Kriege gesteckt wird, dafür verwendet würde, die Armut zu beenden und Lösungen für unsere Umweltprobleme zu finden.

Denn jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird und jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu Essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben.
Denn eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein.
Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder
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Den Fortschritt der Menschheit messe ich nicht an Erfindungen oder Profite und Gewinne, sondern wie man miteinander umgeht, Gerechtigkeit und Mitgefühl.

Nun beschreiben Wissenschaftler Kreisläufe, die nicht allzu sehr gestört werden dürfen, wenn die Menschheit katastrophale Umweltveränderungen verhindern will. Die Gefahren für diese Kreisläufe sind: Der Klimawandel (Erderwärmung), der Verlust der Artenvielfalt, die Veränderung des Stickstoffkreislaufs, die Veränderung des Phosphorkreislaufs, die Versauerung der Meere, die steigende Chemikalienbelastung, die höhere Luftverschmutzung und das Ozonloch.

Was drei dieser Gefahren betrifft, so sind sie bereits heute so schwerwiegend, dass nicht mehr rückgängig zu machende Schäden entstehen. Diese drei Prozesse sind die Erderwärmung, die Änderung des Stickstoffkreislaufs und der Verlust der Artenvielfalt

Die vor allem durch die Nutzung fossiler Energie ( Brennstoffe ),also durch weltumfassende Entwaldung trägt Kohlenstoffdioxid am meisten zur globalen Erwärmung bei.

Die Geschwindigkeit des Konzentrationsanstiegs der wichtigsten Treibhausgase ist die schnellste der letzten 22.000 Jahre und der für die kommenden Jahre erwartete Klimawandel läuft schneller ab als alle globalen Klimawandel der letzten 65 Millionen Jahre.

Die Risiken für Ökosysteme auf einer sich erwärmenden Erde wachsen mit jedem Grad des Temperaturanstiegs. Die Erwärmung der Erdatmosphäre wird seit Beginn der Industrialisierung hauptsächlich durch die Anreicherung von Treibhausgasen durch den Menschen hervorgerufen wird. Gehen wir in Gedanken zurück bis zum Beginn der Industriealisierung. Die Menschen haben seit damals in zunehmender Menge fossile Brennstoffe genutzt und den Kohlenstoff in Form von CO2 in die Atmosphäre entlassen. Die Tatsache, dass immer noch fossile Energien genutzt werden, ist der eigentliche Grund für das Klimaproblem.

Kommen wir zum Verlust der Artenvielfalt. Die Artenvielfalt ist ein Maß für die Vielfalt der biologischen Arten und somit für die Vielfalt von Flora und Fauna.

Der World Wildlife Fund ( WWF ) geht davon aus dass die Artenvielfalt auf der Erde seit 1970 um 27 Prozent gesunken ist und Rund 34.000 Arten sind laut WWF vom Aussterben bedroht.

Ihr wisst nicht, wie man ein ausgestorbenes Tier wieder ins Leben bringen kann. Aber wie wäre es, den kommenden Generationen eine schöne Erde mit einer reichhaltigen Artenvielfalt zu hinterlassen.

Leider verändert sich auch der Stickstoffkreislauf nachteilig auf unserer Erde und ist eine der dringlichsten Probleme unserer Umwelt.

Der Stickstoff wird von allen Lebewesen benötigt, da er Bestandteil von Aminosäuren in Proteinen, von Nukleinsäuren und von allen essentiellen chemischen Stoffen der Lebewesen ist. Wenn es so weitergeht, sollten wir uns einer sehr einfachen Tatsache stellen: Wir zerstören das Leben auf der Erde.

Dem Stickstoff wie auch dem Phosphor kommt in allen Lebewesen eine zentrale Rolle zu. Phosphor wird in allen Lebewesen, in Pflanzen und Tieren sehr schnell umgesetzt. Seine herausragende Wichtigkeit macht den Phosphor zu einem essenziellen Nährstoff.

In der Natur wird Phosphor als nichterneuerbare Ressource betrachtet. Die globalen Vorkommen sind limitiert und durch die Knappheit des noch vorhandenen Phosphors ergibt sich seine enorme Bedeutung.

Der Ressourcenverbrauch ist durch den technischen Fortschritt und das Bevölkerungswachstum ständig gestiegen. 20 % der Weltbevölkerung (die Industrieländer) nehmen 80 % des weltweiten Ressourcenverbrauchs für sich in Anspruch.

Als Versauerung der Meere wird die Abnahme des ph-Wertes des Meerwassers bezeichnet. Verursacht wird sie durch die Aufnahme von Kohlenstoffdioxid (CO2) aus der Erdatmosphäre. Der Vorgang zählt neben der globalen Erwärmung zu den Hauptfolgen der menschlichen Emissionen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid. Während Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre physikalisch zu steigenden Temperaturen auf der Erde führt, wirkt es im Meerwasser chemisch. Die Versauerung durch Gase lässt sich ausschließlich auf CO2 zurückführen.

Die Ozeane spielen im Kohlenstoffkreislauf der Erde als Kohlenstoffsenke eine wichtige Rolle, da 70 Prozent der Erdoberfläche von Wasser bedeckt sind.

Die Folgen dieser Versauerung zerstören zunächst die Basis der Nahrungsketten in den Ozeanen und können in Folge daraus weitere schwerwiegende Konsequenzen für die Menschen ergeben.

So lange wir aber nicht wissen, wie wir all dies rückgängig machen können, warum hören wir nicht auf damit, es zu zerstören!

Während der letzten 4 Jahrzehnte hat sich z. B. der weltweite Pestizidverbrauch auf 2,5 Millionen Tonnen jährlich verdreifacht, 50.000 verschiedene Chemikalien sind im Einsatz. Rückstände dieser und anderer Chemikalien finden sich in natürlichen Ökosystemen. Auswirkungen auf natürliche Lebensgemeinschaften sind schwer abschätzbar.

Die Luftverschmutzung (Luftverunreinigung) ist der auf die Luft bezogene Teil der Umweltverschmutzung. So ist in der EU die Zahl der Todesopfer (400.000 im Jahr 2010) durch Luftverschmutzung höher als die der Unfalltoten durch den Straßenverkehr. Weltweit sind nach Angaben der WHO jährlich ca. sieben Mio. Todesfälle auf die Folgen von Luftverschmutzung zurückzuführen. Die absolute Umweltbelastung nimmt aus den gleichen Gründen zu wie der absolute Ressourcenverbrauch.

Das Ozonloch ist eine starke Ausdünnung der Ozonschicht insbesondere über der Antarktis. Ursache der Ozonzerstörung sind hauptsächlich Chloratome aus Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW). Die ausgedünnte Ozonschicht lässt mehr vom UV-B-Anteil der Sonnenstrahlung zum Erdboden durch, was bei Lebewesen krebserzeugend wirken kann.

Ihr wisst nicht, wie Ihr die Löcher in unserer Ozonschicht schließen könnt und all dies geschieht vor unseren Augen und dennoch handeln wir, als ob wir noch alle Zeit der Welt hätten und für alles Lösungen.

Wir müssen uns einer sehr einfachen Tatsache stellen: Wir zerstören das Leben auf der Erde!

Statt dessen drängt sich alles um die Globalisierung

Der Begriff Globalisierung bezeichnet den Vorgang, dass internationale Verflechtungen in vielen Bereichen,vor allem in der Wirtschaft stattfinden.

Das Wachstum der ausländischen Direktinvestitionen führt zur

Ungleichverteilung globaler Ressourcen (als eine der Ursachen des globalen Handels)

Viele Unternehmen produzieren mittlerweile weltweit und haben so die Möglichkeit, die unterschiedlichen Arbeitskosten und sonstige Bedingungen in den unterschiedlichen Ländern zu ihren Gunsten innerhalb des Unternehmens zu nutzen.

Dies führt dazu, dass sie ihrerseits Geldanlagen mit dem Ziel hoher Profite tätigen und so soziale Aspekte in den Hintergrund treten, denn

Schwellenländer haben durchweg relativ niedrige Löhne. Unternehmen suchten sich ihre Standorte selten nach politischen Vorgaben aus. Da sich die Globalisierung auf Märkte und Geschäftsbeziehungen konzentriert, die Globalisierung von Menschenrechten, Arbeitnehmerrechten, ökologischen, Standards oder Demokratie aber unberücksichtigt bleibt und Manager in Industrieländern zum reinen Profitdenken verpflichtet sind wird daher gerne die Arbeitsplatzverlagerung ins billige Ausland genutzt.

Die Globalisierung bezeichnet im wirtschaftlichen Prozess weitgehend die kosten sparenden Verlagerung von Arbeitsplätzen in die Entwicklungsländer der Dritten Welt, wo "Lohnsklaven" billig zu haben sind.

Und so geraten auch Einkommen in Industrieländern unter Druck. Beispielsweise stieg das Bruttoinlandsprodukt der USA zwischen 1973 und 1995 um 39 %. Dieser Zugewinn entfiel jedoch beinahe ausschließlich auf Spitzenverdiener. Die Einkommen von Beschäftigten ohne Führungsfunktion (etwa 80 % der Arbeitnehmer) sanken in dem Zeitraum dagegen um real 14 %.

Die Globalisierung führt im wirtschaftlichen Sektor dazu, dass Unternehmen Anlagen mit dem Ziel hoher Profite tätigen und so soziale Aspekte in den Hintergrund treten.

Die Ungleichverteilung globaler Ressourcen ist eine der eine Ursachen des globalen Handels, bei der inzwischen 20 % der Weltbevölkerung (die Industrieländer) 80 % des Ressourcenverbrauchs für sich in Anspruch nehmen.

Die absolute Umweltbelastung nimmt aus den gleichen Gründen zu wie der absolute Ressourcenverbrauch.

Schauen wir uns also noch einmal um und stellen fest, ob wir alle dieses Vorgehen eines gewissen Jesus überhaupt wert sind oder ob wir doch etwas ändern sollten...

 

                                                                                  Andreas Rybacki

 

 

 

 

 

 

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